Optik für Medientechniker (eBook) - Ulrich Leute

Optik für Medientechniker (eBook)
Optische Grundlagen der Medientechnik
Autor:
Ulrich Leute
Verlag:
Carl Hanser Fachbuchverlag
Jahr:
2011 (1. Auflage)
Seiten:
158 Seiten
Produktart:
eBooks / eBook Download
Format:
ISBN/EAN:
978-3-446-42713-6
Auflage:
1. Auflage
Sprache:
deutsch
Kategorie:
Optik
ISBN-10:
3-446-42713-9 / 3446427139
ISBN-13:
978-3-446-42713-6 / 9783446427136
Kundenbewertung:
Lese- / Medienprobe:
Weitere Informationen von "Optik für Medientechniker":
Digitale Medien beliefern Menschen u. a. mit optischen Informationen. Diese Informationen müssen nicht nur erzeugt, bearbeitet und gespeichert, sondern auch übertragen und präsentiert werden. Dafür sind zusätzlich oder überwiegend Kenntnisse aus dem Bereich der Optik nötig. Will man die modernen digitalen Geräte optimal nutzen, so muss man ihre Fahigkeiten kennen.
Dieses Lehrbuch für Medientechniker vermittelt die physikalischen Grundlagen aus dem Bereich der Optik. Neben der Beschreibung, der Erzeugung und Ausbreitung von Wellen, der Erläuterung von Lichtquellen und ihren physikalischen Eigenschaften, der Wahrnehmung von Farben und Farbstoffen sowie von Lampen, Lasern und Gittern werden Hinweise zu Spektren, zur Radiometrie und Fotometrie, zur Farbwiedergabe sowie zu bilderzeugenden Geräten gegeben.
Dr. rer. nat. Ulrich Leute ist Professor für Physik und Technische Physik an der Fakultät Grundlagen der Hochschule Ulm
Über den Autor:
Dr. rer. nat. Ulrich Leute ist Professor für Physik und Technische Physik an der Fakultät Grundlagen der Hochschule Ulm
Textauszüge von "Optik für Medientechniker":
"5 Bilderzeugung (S. 104-105) Bisher wurden farbige Körper, Flächen, Linien und Punkte erzeugt, teilweise dann messtechnisch untersucht und farbmetrisch charakterisiert. Jetzt sollen aus diesen Elementen, insbesondere aus den Punkten, Bilder entstehen: Punkte sind jetzt picture elements = Pixel, hier verstanden als kleinste physikalisch-technologisch darstellbare Bildpunkte. Eine andere Pixel-Definition meint den kleinsten, von der Grafikkarte eines Computers gelieferten Punkt, der mit dem physikalischen Pixel nicht übereinstimmen muss. Sind z. B. die physikalischen Pixel größer als die gerechneten, weil die Auflösung zu groß ist (Beispiel 768 × 1024 auf einem 14ʺ-Display), so werden die dargestellten Zeichen unscharf.
Ist die Auflösung zu klein (480 × 640 auf 19ʺ), so werden Zeichen stufig, ein gerechnetes Pixel besteht aus etlichen physikalischen. In der folgenden Diskussion stehen Bildschirme am Anfang, denn Monitore, Fernsehgeräte und weitere Displays sind wohl mit Abstand die häufigsten bilderzeugenden Geräte; dann kommen Projektoren und digitale Kameras sowie Scanner. Schließlich die reizvolle Rarität der Bilderzeugung durch Holografie. 5.1 Bildschirme Bildschirme als Direktsicht-Anzeige sind die wichtigste Schnittstelle Mensch-Computer und daher von großer Bedeutung für die Effektivität und Ergonomie von vielen Arbeitsplätzen – Bildschirmarbeitsplätze sind potenziell anstrengend bis schädlich für Augen und Gehirn, für Rücken und Gliedmaßen – bis hin zum „Mausarm“. Lange Zeit und bis vor 2 oder 3 Jahrzehnten gab es bei nicht ganz simplen Displays praktisch nur eine Technologie, die herkömmliche CRT-Technologie (Kürzel-Erklärung vgl. 3.2.7 und 5.1.2). Doch bei wichtigen und seit den 1990er-Jahren massenhaft verkauften Produkten, v. a. Notebook und Mobiltelefon, war sie nicht einsetzbar – flach, klein und leicht war gefordert. Bei Fernsehgeräten überwog bis zum Ende des 20. und noch am Anfang des 21. Jahrhunderts CRT; erst in der zweiten Hälfte des ersten Jahrzehnts wurden Flachbildschirme wichtiger. Bei Computer-Monitoren überholten die LCDs (vgl. 5.1.3) schon etwas früher (2002 bzgl. Erlös, 2004 bzgl. Stückzahl). Diese Flüssigkristall-(Liquid Crystal)Displays sind die mit Abstand wichtigsten Flachbildschirme. Unter den anderen flachen Geräten spielen wohl Plasma Display Panels (PDPs) die größte Rolle; die zahlreichen weiteren Technologien deutlich kleinere, doch sind viele interessante neue Ansätze erkennbar. Alle werden hier sicher nicht erfasst werden, und die Einschätzungen hinsichtlich zukünftiger Bedeutung sind recht unterschiedlich und ändern sich auch schnell. 5.1.1 Kriterien Auge und Gehirn brauchen optische Qualität. Kriterien in diesem Bereich werden zuerst genannt: • Maximale Helligkeit, anzugeben als Leuchtdichte in cd/m²; die schwedische IT-Ergonomienorm TCO 03 (Tjänstemännens Centralorganisation) fordert für PC-Monitore mindestens 150 cd/m2. • Kontrast, hier gemeint Leuchtdichtekontrast, der nicht zu klein sein darf und über den Schirm gleichmäßig sein muss. • Auflösung, ausgedrückt durch verschiedene Angaben: Pixelzahl vertikal/horizontal (VGA 480 × 640, SVGA 600 × 800, XGA 768 × 1024, UXGA 1280 × 1600, QUXGA 2400 × 3200; alle für 4 : 3; HDTV 1080 × 1920 für 16 : 9); oder Pixeldichte (in ppi, per inch), Pixelgröße, manchmal auch Zeilenzahl pro Zoll (lpi, lines per inch)."
Fachgebiete:
Naturwissenschaften
Physik/Astronomie
Optik
Technik
Elektrotechnik/Energietechnik
Technik
Nachrichtentechnik
Schlagworte:
Grundlagen der Optik, Medientechnik, Optische Bauelemente
Weitere Informationen zu "Optik für Medientechniker"
Auflage:
1. Auflage
Sprache:
deutsch
Kategorie:
Optik
ISBN-10:
3-446-42713-9 / 3446427139
ISBN-13:
978-3-446-42713-6 / 9783446427136
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