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Politische Kunst heute -

Politische Kunst heute

Ursula Frohne, Jutta Held (Herausgeber)

Buch | Softcover
215 Seiten
2008
V&R unipress (Verlag)
978-3-89971-389-3 (ISBN)
28,00 inkl. MwSt
Seit den 1960er Jahren wurde von verschiedenen Seiten an der Ausweitung des Politischen gearbeitet und damit ist die Monopolisierung von Politik durch den Staat, die Regierung, die Parteien und ihre Organisationen in Frage gestellt worden. Unter Politik wird nach neuerem Verständnis auch die Regulierung sämtlicher sozialer Bereiche durch Basisaktivitäten begriffen. Das führt zu einer tendenziellen Verschmelzung der kulturellen, künstlerischen und der politisierten sozialen Handlungsfelder. Die Erosion einer eigenständigen linken Kultur und Kunst ist nicht zuletzt eine Folge dieser Generalisierung des Politischen. Vor der Folie der historischen Verknüpfungen von Kunst und Politik werden gegenwärtige Modelle politischer Kunst befragt, die mit unterschiedlichen Methoden der Intervention kritische Positionen entwickeln. In Beiträgen von Barbara McCloskey, Fred Evans, Ursula Frohne, Jutta Held, Christian Katti, Asko Lehmuskallio, Kristin Marek, Barbara Paul, Gregory Sholette, Kirsten Claudia Voigt, Peter Weibel u.a. wird das breite Spektrum historischer und gegenwärtiger Politisierungsformen der Kunst diskutiert. Der Band entwirft Perspektiven auf das Verhältnis zwischen einem veränderten Politikverständnis und einem erweiterten Kunstbegriff seit der Moderne und reflektiert die Auswirkungen dieses historischen Wandels auf den aktuellen Zusammenhang von Kunst und Politik.
Seit den 1960er Jahren wurde von verschiedenen Seiten an der Ausweitung des Politischen gearbeitet, und damit ist die Monopolisierung von Politik durch den Staat, die Regierung, die Parteien und ihre Organisationen in Frage gestellt worden. Unter Politik wird nach neuerem Verständnis auch die Regulierung sämtlicher sozialer Bereiche durch Basisaktivitäten begriffen. Das führt zu einer tendenziellen Verschmelzung der kulturellen, künstlerischen und der politisierten sozialen Handlungsfelder. Die Erosion einer eigenständigen linken Kultur und Kunst ist nicht zuletzt eine Folge dieser Generalisierung des Politischen. Vor der Folie der historischen Verknüpfungen von Kunst und Politik werden gegenwärtige Modelle politischer Kunst befragt, die mit unterschiedlichen Methoden der Intervention kritische Positionen entwickeln. In Beiträgen von Barbara McCloskey, Fred Evans, Ursula Frohne, Jutta Held, Christian Katti, Asko Lehmuskallio, Kristin Marek, Barbara Paul, Gregory Sholette, Kirsten Claudia Voigt, Peter Weibel u. a. wird das breite Spektrum historischer und gegenwärtiger Politisierungsformen der Kunst diskutiert. Der Band entwirft Perspektiven auf das Verhältnis zwischen einem veränderten Politikverständnis und einem erweiterten Kunstbegriff seit der Moderne und reflektiert die Auswirkungen dieses historischen Wandels auf den aktuellen Zusammenhang von Kunst und Politik.

Ursula Frohne ist Professorin für Kunstgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts an der Universität zu Köln.

Jutta Held war Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Osnabrück.

Prof. Dr. Norbert Schneider war bis zu seiner Emeritierung Leiter des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Karlsruhe (jetzt: Karlsruher Institut für Technologie, KIT).

Prof. Dr. Martin Papenbrock lehrt Kunstgeschichte am Karlsruher Institut für Technologie, KIT (ehemals: Institut für Kunstgeschichte der Universität Karlsruhe).

Erscheint lt. Verlag 23.4.2008
Reihe/Serie Kunst und Politik ; Band 009
Mitarbeit Herausgeber (Serie): Norbert Schneider, Martin Papenbrock
Verlagsort Göttingen
Sprache deutsch
Maße 156 x 240 mm
Gewicht 385 g
Themenwelt Kunst / Musik / Theater
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Germanistik
Schlagworte Hardcover, Softcover / Sachbücher/Kunst, Literatur/Literatur/Allgemeines, Nachsc • HC/Sachbücher/Kunst, Literatur/Literatur/Allgemeines, Nachschlagewerke • Kunst • Politische Kunst • Vorlesung
ISBN-10 3-89971-389-3 / 3899713893
ISBN-13 978-3-89971-389-3 / 9783899713893
Zustand Neuware
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