Die Fälschung der Welt
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Ein geniales Spiel um Original und Fälschung, um Schein und Sein. Mit seinem 1955 erschienenen Debütroman verschafft William Gaddis, einer der bedeutendsten Klassiker der US-amerikanischen Gegenwartsliteratur, ein fulminantes, grandios unterhaltsames leseerlebnis - und geht das Wagnis einer Bestandsaufnahme unserer westlichen Gesellschaft ein.
Aktualisierte Übersetzung mit einem Nachwort von Denis Scheck.
Wyatt Gwyon wächst als Priestersohn unter der rigiden Obhut seiner Tante in der Provinz Neuenglands auf und entwickelt ein zeichnerisches Talent. Schließlich landet er Ende der vierziger Jahre im New Yorker Greenwich Village, wo er aus Not zu einem genialen Kunstfälscher wird.
Doch er kopiert nicht etwa die alten Meister, sondern erfindet neue »Originale« und arbeitet damit korrupten Händlern und Hehlern in die Hände. Um ihn herum gibt es ein ganzes Heer an Künstlern, Kunstexperten, Schriftstellern, Geistlichen, Forschern und Politikern, die sich alle in einem Netz aus Lügen an der Fälschung der Welt beteiligen.
Mit diesem sprachgewaltigen, amüsant und wild wuchernden Epos, das 1955 in den USA erschien, ist William Gaddis ein großer Wurf gelungen, ein Zeitroman über eine bodenlose, auf Lug, Trug und Schein aufgebaute Welt, ein Paukenschlag von einem Buch, das zu den bedeutendsten Meisterwerken der Literatur zählt und als Schlüsselroman der Moderne gilt.
William Gaddis (1922-1998) zählt mit Don DeLillo, John Updike und Thomas Pynchon zu den bedeutendsten amerikanischen Schriftstellern unserer Tage. Seine Romane gelten als Meilensteine der zeitgenössischen Literatur. William Gaddis wurde zweimal mit dem National Book Award ausgezeichnet, erhielt den MacArthur Genius Grant und war Mitglied der American Academy of Arts and Letters. »Die Fälschung der Welt« ist sein Debütroman und erschien im Jahr 1955.
"William Gaddis ist einer der größten amerikanischen Romanciers - durch und durch kompromisslos!" Don DeLillo
"Jeder, der sich die amerikanische Literatur der frühen fünfziger Jahre als gemütliche Übung in solidem Realismus vorgestellt hat, wird das Buch mit staunender Faszination lesen: Hier ist der einzige Autor, der die Bestandsaufnahme einer ganzen Gesellschaft gewagt hat und in einer epischen Gesamtschau noch einmal alles zusammenpackt, was der bürgerliche Roman, das Epos und die Satire zum Zustand unserer Zivilisation angeschwemmt haben." Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Gaddis' erstaunlicher Erstling ... gilt heute unbestritten als einer der wichtigsten Roman der Moderne. Der jüngere amerikanische Roman, dessen große Namen Pynchon und Don DeLillo sind, kommt von dem Geniestreich des jungen Gaddis her." Berliner Zeitung
"Ein Paukenschlag von einem Roman!" Tages-Anzeiger
"Unterhaltsamer als in William Gaddis' 1953 vollendetem Epos 'Die Fälschung der Welt' hat man das Ringen mit zweitausend Jahren Geistesgeschichte bis dahin nicht zu lesen bekommen." Welt am Sonntag
"Gaddis' Romane zählen zu den Höhepunkten der amerikanischen Gegenwartsliteratur." Der Spiegel
| Erscheint lt. Verlag | 9.4.2013 |
|---|---|
| Nachwort | Denis Scheck |
| Übersetzer | Marcus Ingendaay |
| Verlagsort | München |
| Sprache | deutsch |
| Original-Titel | The recognitions |
| Maße | 135 x 215 mm |
| Gewicht | 1188 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Literatur ► Comic / Humor / Manga ► Humor / Satire |
| Literatur ► Klassiker / Moderne Klassiker | |
| Literatur ► Romane / Erzählungen | |
| Schlagworte | Amerika • Epos • Humor • Klassiker des 20. Jahrhunderts • Klassiker des 20. Jahrhunderts, Amerika, Kunstfälschung, Humor, Epos, Satire, Weltliteratur • Kunstfälschung • Satire • Weltliteratur |
| ISBN-10 | 3-421-04519-4 / 3421045194 |
| ISBN-13 | 978-3-421-04519-5 / 9783421045195 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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