Kritik des Transhumanismus
transcript (Verlag)
978-3-8376-4287-2 (ISBN)
Der Transhumanismus ist eine Ideologie der Überschreitung »des Menschen«. Aber halten seine Thesen und Forderungen einer kritischen Betrachtung stand?
Der Transhumanismus ist eine Sozialtheorie, die die moralische Pflicht zur Überschreitung der Grenzen des Menschen formuliert. Im Kontext des Wandels hin zu einer Optimierungs- und Upgradekultur sowie der umfassenden Digitalisierung kommt einer solchen Sozialtheorie besondere Bedeutung zu. Aber kann man aus den gesellschaftlichen Veränderungen, die Leben und Körper, Kommunikation und Arbeit sowie Selbst- und Weltverhältnisse in der Tat zutiefst betreffen, wirklich die Anzeichen einer innerweltlichen transhumanen Erlösung herauslesen?
Die Autoren des Bandes zeigen Perspektiven auf, die diese gesellschaftlichen Wandlungsprozesse ernst nehmen, aber zu ihrer humanen Gestaltung aufrufen.
Dierk Spreen (PD Dr. phil.), geb. 1965, ist Soziologe und Projektleiter am Institut für Organisationskommunikation der Universität der Bundeswehr München. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Kommunikation, Politische Ökonomie, Sicherheit & Militärsoziologie, Raumfahrt, Ethik der Automation und Cyborgkultur.
Bernd Flessner (Dr. phil.), geb. 1957, ist Zukunftsforscher am Kompetenzzentrum für interdisziplinäre Wissenschaftsreflexion (ZiWiS) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Konvergenz von Technologien, Science-Fiction und Medien der Zukunft.
Herbert M. Hurka, geb. 1949, ist freier Publizist. Er ist Redakteur bei der Zeitschrift »Ästhetik & Kommunikation« und arbeitet als freier Mitarbeiter für die »Badische Zeitung«. Seine Themenfelder sind Kultur-, Medien- und Kunsttheorie.
Johannes Rüster (Dr.), geb. 1976, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und Redaktionsleiter der Gymnasialpädagogischen Materialstelle der ELKB. Er forscht u.a. zu den Wechselwirkungen von Religion und Phantastik und ihren didaktischen Konsequenzen.
Besprochen in:
https://www.deutschlandfunk.de, Forum neue Musik 2021, 04.11.2021
Besprochen in:https://www.deutschlandfunk.de, Forum neue Musik 2021, 04.11.2021
»Ein gedankenreicher und die Debatte weiterbringender Band.«
»Das Buch ruft auf zum weiteren inter- und transdisziplinären Diskurs – auch über Menschenbilder und darüber, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen.«
»Der interdisziplinär ausgerichtete Band ist eine lohnenswerte Lektüre für alle Lehrkräfte der Fächer Philosophie-, Ethik- und Religion, die sich in ihrem Unterricht mit anthropologischen, moral-, sozial-, kultur- und technikphilosophischen Problemstellungen des digitalen Zeitalters reflektiert auseinandersetzen möchten.«
»Sehr anregender Sammelband.«
| Erscheinungsdatum | 06.10.2018 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Kulturen der Gesellschaft ; 32 |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 225 mm |
| Gewicht | 243 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften |
| Naturwissenschaften | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie | |
| Schlagworte | ART • Body • Cultural Studies • Cyborg • Digitalisierung • Digitalization • Human • Körper • Kultursoziologie • Kulturwissenschaft • Kunst • Mensch • Optimierung • Optimization • Religion • Sociology • Sociology of Culture • Sociology of technology • Soziologie • Technik • Techniksoziologie • Technology • Transhumanism • Transhumanismus |
| ISBN-10 | 3-8376-4287-9 / 3837642879 |
| ISBN-13 | 978-3-8376-4287-2 / 9783837642872 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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