Politische Gewalt auf dem Balkan.
Duncker & Humblot (Verlag)
978-3-428-13808-1 (ISBN)
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Die Studie unterzieht die politische Gewalt auf dem Balkan, insbesondere den ethnisch-nationalistischen Terrorismus und die Hasskriminalität, einer umfassenden kriminologischen und strafrechtlichen Analyse. Terrorismus und Hasskriminalität sind ganz offensichtlich zwei eng verwandte Erscheinungsformen ein und desselben übergeordneten Phänomens - der politisch motivierten Kriminalität. Wie die politisch motivierte Gewalt insgesamt lässt sich ihr Verlauf am besten mittels gewalttätiger Radikalisierungsprozesse erfassen. Zu ihrer empirischen Untersuchung wird das Konzept der "dichten Beschreibung der Gewalt" angewandt. Diese versucht alles außer der Gewalt selbst vorerst auszublenden, um den Kern der Gewalt phänomenologisch reichhaltig zu erfassen. Diese Fokussierung auf den Kern terroristischer und hasskrimineller Gewalt zeigt, dass der Überbau an Gewaltkontext und die Ursachensuche die wesentlichen Teile beider Phänomene verdeckt. Zentraler Teil der Studie sind umfangreiche Fallanalysen. Täterinterviews sowie weitere interessante empirische Primärdaten sind - gerade angesichts des Defizits an empirischen Daten in der Terrorismusforschung - eine der Hauptstärken der Forschungsstudie.
Anna-Maria Getos, Dr. jur., LL.M., Jahrgang 1979. 1997-2002 Kriminalistikstudium an der Polizeihochschule in Zagreb (Kroatien). 2002-2004 Magisterstudium an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. 2004-2010 Doktorandin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht. 2005 Zulassung zur Promotion an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. 2005-2006 Mitarbeiterin im kroatischen Wissenschaftsministerium. Seit 2006 Assistentin und seit Ende 2011 Univ.-Dozentin am Lehrstuhl für Strafrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zagreb (Kroatien).
1. Konzeptuelle Ausgangsüberlegungen
Terrorismus und Hasskriminalität im Kontext von Gewalt und Macht – Identität und Feindbilder – Das Kriminalitätsphänomen ethnisch-nationalistischer Terrorismus – Hasskriminalität und kriminologische Terrorismusforschung – Der Balkan
2. Forschungshypothesen
Zentrale Hypothese: Gewalttätige Radikalisierungsprozesse – Die peripheren Hypothesen
3. Forschungsstand
Mikro-Ebene: Die situativen Kontexte der Gewalttaten – Meso-Ebene: Kulturelle Bedingungsfaktoren – Makro-Ebene: Die strukturbezogenen Faktoren – Forschungsstand: Zusammenfassende Bestandsaufnahme
4. Dichte Beschreibung politischer Gewalt auf dem Balkan
Zu den Interviews – Zur dichten Beschreibung: Methodische Vorgehensweise – Fallanalysen und Daten zu politischer Gewalt auf dem Balkan – Die Forschungsergebnisse: Zusammenfassende Bestandsaufnahme und Diskussion
5. Fazit
Grundlegende Konzepte – Vielversprechende Methoden – Theoretische Zusammenhänge
Anhang
Literaturverzeichnis
| Erscheint lt. Verlag | 9.3.2012 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriftenreihe des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht. Reihe K: Kriminologische Forschungsberichte ; 155 |
| Zusatzinfo | Tab., Abb. (z. T. farbig); XXII, 330 S., 11 schw.-w. Abb., 33 farb. Abb. |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 224 mm |
| Gewicht | 438 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika |
| Recht / Steuern ► Strafrecht | |
| Schlagworte | Balkan /Gewalt • Balkan; Politik/Zeitgeschichte • Balkan; Recht • Hass • Hasskriminalität • Kriminalität • Politische Gewalt • Terrorismus |
| ISBN-10 | 3-428-13808-2 / 3428138082 |
| ISBN-13 | 978-3-428-13808-1 / 9783428138081 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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