Zwischen Alb und Alpen - Die Grafen von Gammertingen in der politischen Welt des Hochmittelalters
Seiten
2019
|
1. Auflage
Südverlag
978-3-87800-132-4 (ISBN)
Südverlag
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Faszinierende Spurensuche
Lange war sehr wenig über die Grafen von Gammertingen bekannt. Um das Jahr 1083 tauchen sie so unvermittelt aus dem Dunkel der Geschichte auf, wie sie um 1167 wieder von der politischen Bühne Südwestdeutschlands verschwinden. Ihre Verschwägerung mit dem Herzogsgeschlecht der Zähringer, ihre Heiratsverbindungen mit den Grafen von Dillingen und Markgrafen von Ronsberg sowie die Tatsache, dass sie die bedeutenden Grafen von Achalm beerbten, machen freilich deutlich, dass die Gammertinger zu ihrer Zeit ein bedeutendes schwäbisches Hochadelshaus waren. Sie gründeten das Frauenkloster in Zwiefalten und übten die Schirmvogtei über das Reichskloster St. Gallen aus. In diesem Zusammenhang ist auch bemerkenswert, dass die Grafen von Gammertingen bis 1139 sogar über das Oberengadin und seine wichtigen Alpenpässe herrschten. Die faszinierende Suche nach den Spuren eines Adelsgeschlechts, dessen Einfluss im Hochmittelalter von der Schwäbischen Alb bis zu den Alpen reichte.
Lange war sehr wenig über die Grafen von Gammertingen bekannt. Um das Jahr 1083 tauchen sie so unvermittelt aus dem Dunkel der Geschichte auf, wie sie um 1167 wieder von der politischen Bühne Südwestdeutschlands verschwinden. Ihre Verschwägerung mit dem Herzogsgeschlecht der Zähringer, ihre Heiratsverbindungen mit den Grafen von Dillingen und Markgrafen von Ronsberg sowie die Tatsache, dass sie die bedeutenden Grafen von Achalm beerbten, machen freilich deutlich, dass die Gammertinger zu ihrer Zeit ein bedeutendes schwäbisches Hochadelshaus waren. Sie gründeten das Frauenkloster in Zwiefalten und übten die Schirmvogtei über das Reichskloster St. Gallen aus. In diesem Zusammenhang ist auch bemerkenswert, dass die Grafen von Gammertingen bis 1139 sogar über das Oberengadin und seine wichtigen Alpenpässe herrschten. Die faszinierende Suche nach den Spuren eines Adelsgeschlechts, dessen Einfluss im Hochmittelalter von der Schwäbischen Alb bis zu den Alpen reichte.
Casimir Bumiller, Dr. phil., geb. 1951, Studium der Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft in Freiburg i.Br. Seit 1988 freiberuflich tätig als Ausstellungsmacher, Verfasser von Ortschroniken und freier Publizist. Lehrauftrag am Historischen Seminar der Universität Freiburg i.Br. und am Historischen Seminar der Universität Basel. Seit 2011 Mitglied des Alemannischen Instituts in Freiburg.
| Erscheinungsdatum | 08.05.2019 |
|---|---|
| Zusatzinfo | Ca. 55 Abbildungen |
| Verlagsort | Konstanz |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Gewicht | 720 g |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik ► Regional- / Landesgeschichte |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte | |
| Schlagworte | Adelsgeschlecht • Grafen von Gammertingen • Hochmittelalter • Mittelalter • Regionalgeschichte • Schwäbische Alb |
| ISBN-10 | 3-87800-132-0 / 3878001320 |
| ISBN-13 | 978-3-87800-132-4 / 9783878001324 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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