Emotionen und affektives Erleben bei Menschen mit Autismus

Eine Untersuchung unter analytischer Betrachtung autobiographischer Texte

(Autor)

Buch | Softcover
247 Seiten
2010 | 2010
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-17464-8 (ISBN)
59,99 inkl. MwSt
Eine Untersuchung unter analytischer Betrachtung autobiographischer Texte
Mit einem Geleitwort von Univ.-Prof. Dr. Fritz Poustka
Autistische Störungen - die verschiedenen "Spielarten" werden zunehmend häufiger und wohl auch demnächst offiziell unter dem Übertitel . Autismus Spektrum-Störungen" zusammengefasst (1) - bedeuten ein lebenslanges, sehr stark belastendes Leiden. Dies fuhrt unter den engsten Bezugspersonen von Menschen mit Autismus zu einem auch im Vergleich zu anderen psychiatrischen Erkrankungen ungewöhnlich starken Leidensdruck. Die direkte Kommunikation mit der autistischen Person ist zutiefst gestört (2, 3). Es gehört zu den größten Kränkungen von Angehörigen, wenn Eltern und Geschwister sich nicht enger mit der oder dem Betroffenen austauschen können, oft trotz einer guten Sprach fähigkeit und ohne dass eine deutliche körperliche Behinderung sichtbar ist. Im Alltäglichen, im Spiel, im "smali talk" - ob in ernsthafter oder eher freundlich ausgelassener Art - ist ein wechselseitiges Austauschen, eine Gegenseitigkeit, so schwer zu gewinnen. Rollenspiele, Verstellen oder subtile Ironie werden kaum verstanden. Es ist kein Wunder, dass dies ein Faszinosum :fürdie Wissenschaft geworden ist und viele Familien mit hohem Interesse und hoher Kooperation unermüdlich hoffen aufAufklärung, ja Heilung. Die Forschungslandschaft ist weltweit besetzt von einem hohen Aufwand an genetischen, neurophysiologischen, neuropsychologischen und therapeuti schen Studien, weil die Fähigkeit zur Empathie, zur Imitation - die bekanntlich das halbe Leben ausmacht - zum Austausch der Emotionen beim Autismus so nachhaltig betroffen ist und daher den "signifikant Anderen" so betroffen macht (2, 3). Wir wissen aber auch, dass schnelle Untersuchungsvorgänge beim Autis mus größere Defizite vortäuschen als langsamere, behutsame.

Mag. Michaela Hartl ist Sonder- und Heilpädagogin und seit 1995 in Wien im Bereich Autismus-Spektrum tätig.

THEORETISCHER HINTERGRUND.- PROBLEMSTAND UND FRAGESTELLUNG.- METHODIK.- DIE ERGEBNISSE - DAS EMOTIONSERLEBEN VON MENSCHEN MIT AUTISMUS.

Erscheint lt. Verlag 22.9.2010
Zusatzinfo 247 S. 42 Abb.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 368 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Pädagogik Sonder-, Heil- und Förderpädagogik
Sozialwissenschaften Pädagogik Sozialpädagogik
Schlagworte Aggression • Angst • Asperger-Syndrom • Autismus • Autismusforschung • Autismus-Spektrum • Emotion • Emotion / Gefühl • Freude • Fritz Poustka • Gefühl • Gefühlsleben • Liebe • Poustka • Sommerauer • Sonderpädagogik
ISBN-10 3-531-17464-9 / 3531174649
ISBN-13 978-3-531-17464-8 / 9783531174648
Zustand Neuware
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